Aktuelle Projekte
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Evaluationsteam Darmkrebsfrüherkennung


Ziel des Evaluationsteams ist es, die Darmkrebsfrüherkennung aus bevölkerungsbezogener Sicht in ihren verschiedenen Facetten umfassend zu beschreiben und mit wissenschaftlichen Methoden auf möglichst hoher Evidenz zu bewerten. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen (Epidemiologie, Medizin, Biometrie, medizinische Geographie) eng zusammen.

Mitarbeiter/innen:


Projekte:
  • Darmkrebsrisiko bei familiärer Belastung (FRIDA) - Eignung eines Fragebogens zur Identifikation von Risikopersonen und Analyse der Inzidenz bei Risikopersonen
  • Regionale Unterschiede in der Inanspruchnahme von Früherkennungsuntersuchungen in der Verbindung mit der Darmkrebshäufigkeit in Bayern (KOBAY)
  • Entwicklung der Darmkrebsinzidenz nach Einführung der Darmkrebsfrüherkennung in ausgewählten Bundesländern
  • Entwicklung eines Evaluationskonzepts für das geplante organisierte Darmkrebs-Screening mit Einladungswesen in Bayern

Publikationen:
  • Hüppe D, Hartmann H, Felten G, Kemen M, Tannapfel A, Gillessen A, Katalinic A: Die Vorsorgekoloskopie rettet Leben--Ergebnisse der Herner Vorsorgedatei. Z Gastroenterol 2008, 46(2):193-200.
  • Katalinic A, Raspe H, Waldmann A: Identifikation von Personen mit familiärem oder hereditärem Darmkrebsrisiko mittels eines Fragebogens zur Familienanamnese. Z Gastroenterol 2009, 47:1125-1131.
  • Waldmann A, Raspe H, Katalinic A: Darmkrebsrisiko bei familiären und hereditären Risikopersonen unter 55 Jahren. Z Gastroenterol 2009, 47:1052-1058.
  • Waldmann A, Eberle A, Hentschel S, Holleczek B, Katalinic A: Bevölkerungsbezogene Darmkrebsinzidenz im Zeitraum 2000 bis 2006 - Deuten sich erste Auswirkungen des Koloskopie-Screenings an? Eine gemeinsame Auswertung der Krebsregisterdaten aus Bremen, Hamburg, dem Saarland und Schleswig-Holstein. Z Gastroenterol 2010, 48:1358-1366.
  • Pritzkuleit, R., Katalinic, A., Polenz, K. und Kretschmer, W. (2009): Räumliche Karzinomanalyse: regionaler Vergleich der Inzidenz kolorektaler Karzinome in Bayern im Zeitraum 2006/{2008. Abschlussbericht.
  • O.A. Räumliche Karzinomanalyse in Bayern. Reihenband der KVB, August 2010.



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Befragung von Nicht-Teilnehmerinnen am Mammographie-Screening

MammaScreening
Fragestellung:
Welche Gründe halten Frauen davon ab, am Mammographie-Screening teilzunehmen?

Projektbeschreibung:
Das Mammographie-Screening ist ein Programm zur Früherkennung von Brustkrebs mittels Röntgenuntersuchung. Seit dem Jahr 2007 steht es Frauen in Schleswig-Holstein zur Verfügung. Teilnahmeberechtigt sind alle Frauen von 50 bis 69 Jahren. Sie werden persönlich mit einem Brief zur Teilnahme am Screening eingeladen. Der Brief wird von der Zentralen Stelle in Segeberg verschickt, die u.a. die Terminvergabe für die Screening-Einheiten koordiniert. Die amtlichen Melderegister stellen personenbezogene Daten (Namen und Anschrift, Geburtsdaten) zur Verfügung, die nur kurzfristig in der Zentralen Stelle gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verwendet werden dürfen.
Aktuell nehmen in Schleswig-Holstein rund 50% der eingeladenen Frauen am Mammographie-Screening teil. Mit dieser Befragung möchten wir mehr über die Gründe erfahren, die Frauen davon abhalten am Screening teilzunehmen.

Postalische Befragung:
Diese Befragung erfolgt anonym, d.h. Teilnehmerinnen der Befragung sollen ihren Namen nicht auf dem Fragebogen notieren. Wenn Sie angeschrieben werden und mitmachen möchten, füllen Sie den Fragebogen aus und schicken Sie alle Seiten des Fragebogens, auch wenn Sie auf einer Seite gar kein Kreuz gemacht haben sollten, in dem vorbereiteten Umschlag an das Institut für Krebsepidemiologie e.V. an der Universität zu Lübeck. Bitte machen Sie mit, nur so können Sie und wir helfen die Brustkrebsfrüherkennung in Schleswig-Holstein weiter zu verbessern. Vielen Dank!

Terminvereinbarung, Kontakt:
Falls Sie gerne am Mammographie-Screening teilnehmen möchten und Ihren ersten Termin nicht wahrnehmen konnten oder noch keine Einladung erhalten haben sollten, melden Sie sich bitte in der Zentralen Stelle unter 04551 / 89 89 00 und vereinbaren einen neuen Termin. Auch für alle anderen Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen des Mammographie-Screenings unter dieser Telefonnummer gerne zur Verfügung.




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CAESAR - Cancer Survivorship: A Population Based Retrospective Study
(Langzeit-Lebensqualität nach Brust-, Kolorektal- und Prostatakrebs) (2009-2011)


Fragestellung:
Die übergeordnete Fragestellung der multizentrischen CAESAR-Studie ist die Erhebung der Lebensqualität von Langzeitüberlebenden nach Brust-, Kolorektal-, und Prostatakrebs. Unter Langzeitüberlebenden werden Personen verstanden, deren Tumorerkrankung mindestens 5 Jahre zurückliegt.

Projektbeschreibung:
Die Studie basiert auf einer gemeinsamen Untersuchung verschiedener bevölkerungsbezogener Kollektive von Langzeitüberlebenden nach Brust-, Kolorektal-, und Prostatakrebs (Erstdiagnose 1994-2004, Alter bei Diagnose 20-75) aus sechs epidemiologischen Krebsregistern in Deutschland (Schleswig-Holstein, Saarland, Münster/Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hamburg, Bremen).
Im Rahmen einer postalischen Befragung werden neben Fragen zur klinischen und soziodemographischen Vorgeschichte, Lebensstil, Beschwerden, Lebensqualität und darüber hinausgehenden Aspekten für die betroffenen Krebspatienten auch Angaben zu Tumorstadium, Behandlung und zum Rezidivstatus gestellt.
Die Erhebung der Lebensqualität erfolgt mittels Standardinstrumenten wie dem EORTC QLQ-C30, einschließlich der tumorspezifischen Module BR23, CRC38/29, PR25, der Geriatrischen Depressions-Skala, dem Post-Traumatic Growth Inventory u.a. Es wird davon ausgegangen, dass insgesamt ungefähr 6700 Langzeitüberlebende (~3500 nach Brustkrebs, ~1500 nach Darmkrebs, ~1700 nach Prostatakrebs) an der Erhebung teilnehmen werden.

Ziel:
Die Ergebnisse der CAESAR-Studie sollen einen wichtigen Beitrag leisten (1.) das Wissen bezüglich Spätfolgen und eingeschränkter Lebensqualität bei Langzeitüberlebenden nach Krebs zu verbessern, (2.) Ansatzpunkte und Strategien zur Prävention dieser Einschränkungen zu entwickeln, und (3.) langfristig die Versorgungsqualität und die gesundheitliche Situation dieser Patienten zu verbessern.

Laufzeit:
2009-2011 (36 Monate)

Förderer:
Deutsche Krebshilfe e.V.

Ansprechpartner:
A. Waldmann, A. Katalinic


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Abgleich der QuaMaDi-Kohorte mit dem Krebsregister Schleswig-Holstein - Fokus Ergebnisqualität: Überleben, "Intervallkarzinome", Tumorstadien, verdächtige Befunde (Synchronisation of QuaMaDi-patients with the cancer registry Schleswig-Holstein - focusing on result quality: survival, "interval carcinomas", tumour stages, suspicious results) (2009 - 2011)


Fragestellung:
Hauptziel ist die Qualitätsbeurteilung der qualitätsgesicherten Mammadiagnostik anhand eines Vergleichs der Brustkrebsinzidenz und Tumorstadienverteilung bei Teilnehmerinnen aus QuaMaDi gegenüber den Nicht-Teilnehmerinnen in Schleswig-Holstein. Zu diesem Zweck werden diagnostische Gütekriterien, wie die Rate falsch negativer Fälle, Sensitivität, Spezifität, prädiktive Werte und das Überleben sowie "Intervallkarzinome" in der QuaMaDi-Kohorte ermittelt.

Projektbeschreibung:
In die QuaMaDi-Kohorte sind rund 173.000 Patientinnen eingeschlossen (von 2001 bis Sept. 2008). Mit Hilfe einer Kontrollnummer wird die Kohorte mit dem Datenbestand des Krebsregisters abgeglichen. Daraus resultieren Treffer, Nicht-Treffer und mögliche Treffer. Bei Treffern werden das Diagnosedatum, der TNM-Status und ggf. der Vitalstatus aus den Krebsregister-Informationen an den QuaMaDi-Datensatz angehängt, womit die diagnostische Güte von QuaMaDi bestimmt werden kann (siehe Fragestellung). Umgekehrt sollen Informationen aus QuaMaDi (z.B. über den Teilnahmestatus) an den Krebsregisterdatensatz angefügt werden. Eine weitere wichtige Aufgabe ist es den Synchronisationsprozess zu validieren und Erfahrungen über Erfolg und Misserfolg zu berichten, da ein Abgleich in dieser Größenordnung bisher noch nicht durchgeführt wurde.
Als Vorbereitung für den Kohortenabgleich werden zur Diagnosesicherung innerhalb der Kohorte bei Patientinnen mit verdächtigen Befunden die Gynäkologen gebeten, uns die abschließenden Diagnosen von diesen Patientinnen mitzuteilen.
Darüber hinaus beinhaltet das Projekt einen Vergleich der Qualitätsindikatoren in QuaMaDi mit europäischen und deutschen Leitlinien zur Früherkennung und Diagnostik (u.a. relative Häufigkeiten der Abklärungsdiagnostik, zusätzlicher Untersuchungen wie Röntgen, Sonographie, MRT, benigner zu malignen Befunden nach Biopsie, kleiner invasiver Tumoren (<10 mm bzw. <15 mm), brusterhaltender Therapie, Zeitdauer von Mammographie bis Ergebnisübermittlung an die Patientin).

Ziel:
Der Nutzen des Projektes liegt im wissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweis (effectiveness) von QuaMaDi. Darüber hinaus werden Potenziale zur weiteren Verbesserung von QuaMaDi aufgezeigt.
Die Beurteilung der Durchführbarkeit und des Informationsgewinns eines Kohortenabgleichs mit dem Datenbestand des Krebsregisters ist von übergreifendem Wert für derartige Verfahren, wie es beispielsweise auch für die Evaluation des Mammographie-Screenings notwendig wird.

Laufzeit:
2009 - 2011 (36 Monate)

Förderer:
Deutsche Krebshilfe e.V.

Ansprechpartner:
H. Fauteck, A. Waldmann, A. Katalinic


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Onkologisches Versorgungsregister Brustkrebs (2007 - 2008)


Die Brustkrebsversorgung ist nicht nur in Schleswig-Holstein durch verschiedenste, von einander getrennte Sektoren gekennzeichet. Eine Analyse und Bewertung der Versorgungskette von der Diagnose bis hin zur Nachsorge ist derzeit kaum möglich.

Mit dem Projekt "Onkologisches Versorgungsregister Brustkrebs" soll diese Versorgungskette gemeinsam mit den an der Versorgung beteiligten Einrichtungen und den Patientinnen abgebildet werden. Probleme in der Versorgung sollen durch schnittstellenübergreifende Analysen identifiziert und mit den Betroffenen beseitigt werden

Die Gesundheitsinitative Schleswig-Holstein des Landes Schleswig-Holstein fördert dieses Projekt, welches zusammen mit der Projektgruppe Betrifft Brust (ein Zusammenschluss von Krankenkassen, Ministerium für Soziales, Gesundheit und Familie, Kassenärztlicher Vereinigung, Krankenhausgesellschaft, Brustzentren und weiteren) entwickelt wurde.

Ansprechpartner: V. Babaev


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QuaMaDi - Qualitätsgesicherte Mammadiagnostik Schleswig-Holstein (2006 - )


Homepage QuaMaDi

Das Ziel von QuaMaDi ist die Implementierung eines prozessorientierten Qualitätsmanagement in der Brustkrebsdiagnostik auf der Basis internationaler Leitlinien. Dabei soll die Diagnostik bei Brustkrebsverdacht durch einen qualitätsgesicherten Verbund aus klinischer Untersuchung, apparativer Diagnostik, präoperativer Abklärung pathomorphologischer Beurteilung und medizinischer Dokumentation verbessert werden.
Als zentrale Instrumente dienen hierzu die standardisierte Abklärungsdiagnostik, die Zweitbefundung der Mammographie durch einen weiteren Radiologen und die sorgfältige Befunddokumentation und -evaluation.
Durch die getroffenen Maßnahmen soll eine Reduktion der Rate von Falschbefunden sowie der diagnostisch motivierten, unnötigen operativen Eingriffe erreicht werden.

Bereits von 2001 bis 2005 wurde QuaMaDi als Modellprojekt in einer Region in Schleswig-Holstein durchgeführt. Über 60.000 Frauen mit über 100.000 Untersuchungen wurden im IKE dokumentiert und ausgewertet. Die Evaluation konnte zeigen, dass die oben formulierten Ziele breits weitgehend erreicht wurden (zum Bericht). Besonders bemerkenswert war eine günstige Tumorstadienverteilung bei den in QuaMaDi diagonstizierten Brustkrebs-Patientinnen im Vergleich zu Schleswig-Holstein ohne QuaMaDi.

Auf Grund dieser Ergebnisse wurde QuaMaDi 2005 landesweit ausgedehnt und steht nun allen Frauen in Schleswig-Holstein zur Verfügung. Das Institut für Krebsepidemiologie e.V. übernimmt auch für das landesweite QuaMaDi-Projekt die medizinische Dokumentation und qualitätssichernde Evaluation.

Seit der landesweiten Ausdehnung werden jährlich rund 60.000 Frauen im Rahmen von QuaMaDi untersucht. Diese Anzahl entspricht einem Anteil von rund 5% aller in Schleswig-Holstein lebenden Frauen ab 20 Jahren. Ein Unterschied zeigt sich hinsichtlich der Einschlusszahlen in den vier Regionen von Schleswig-Holstein: Während in der KERN-Region rund 10% aller dort lebenden Frauen an QuaMaDi teilnehmen, sind es in der östlichen, der südwestlichen und der nördlichen Region 3-5%.
Das QuaMaDi-Projekt sieht eine regelmäßige qualitätssichernde Evaluation vor. Im halbjährlichen Abstand werden definierte Qualitätsindikatoren für die Bereiche Gynäkologie, Radiologie und Referenzzentrum überprüft. Die Auswertungen zeigen keine nennenswerten Unterschiede zwischen den Regionen an, so dass in ganz Schleswig-Holstein von einer guten Prozessqualität ausgegangen werden kann.
Obwohl QuaMaDi nicht dem Bereich des Screenings (asymptomatische Frauen in der Altersgruppe 50-69 Jahre), sondern dem der kurativen Diagnostik (Diagnostik bei Verdacht auf Tumor, Hochrisikopatientinnen, Nachsorgeuntersuchungen, Frauen aller Altersgruppen) angehört, können z.T. auch die für das Screening festgelegten Qualitätsindikatoren als Bewertungsmaßstab herangezogen werden. Auch bei diesem Vergleich wird die hohe Qualität der kurativen Diagnostik deutlich: So liegen beispielsweise die Raten an Wiederholungsmammographien unter 1,5% (weniger als 3% werden für das Screening gefordert) und rund 84% (91%) aller Frauen erhalten das Ergebnis der histologischen Untersuchung innerhalb von 10 (15) Werktagen.

Ansprechpartner: H. Fauteck

Weitere Informationen erhalten Sie auch bei der QuaMaDi-Geschäftsstelle der Kassenärztlichen Vereinigung unter Tel. 04551 / 883 321, direkt auf der QuaMaDi-Homepage oder unter Betrifft Brust.


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InnoCan: Innovative hochtechnologische Krebsbehandlung Deutschland-Dänemark (2015-2018)
Innocan Logo

In den kommenden 10 Jahren wird die Anzahl neuer Krebspatienten in der Interreg Deutschland-Dänemark Programmregion um bis zu 30 Prozent steigen! Vor dem Hintergrund des zu erwartenden hohen Drucks durch die steigende Anzahl neuer Krebspatienten besteht Handlungsbedarf in der Programmregion.

InnoCan heißt das Projekt (Innovative hochtechnologische Krebsbehandlung Deutschland-Dänemark), dessen Ziel die Qualitätsverbesserung der onkologischen Versorgung ist. Außerdem wird nach Wegen gesucht, neue Behandlungstechnologien schneller in die Routineversorgung zu überführen.

Im Rahmen des Projektes sollen kürzere und schonende Behandlungsmethoden für fünf verschiedene Krebsarten entwickelt werden. Um neue Techniken und Methoden in der Krebsbehandlung schneller anwenden zu können, soll ein deutsch-dänisches Testzentrum eingerichtet werden, das von Unternehmen genutzt werden kann, die innovative technische Lösungen für das Monitoring von Krebspatienten im Gesundheitssektor bereitstellen. Darüber hinaus soll die gemeinsame Datengrundlage der häufigsten Krebskrankheiten ausgeweitet werden.

Das Institut für Krebsepidemiologie e.V. steht den Projektpartnern mit methodischem Fachwissen zur Seite und wird sich gemeinsam mit dem dänischen Pendant der überregionalen Dokumentation und Datenauswertung von Krebsgeschehen und -versorgung auf Basis von epidemiologischen und klinischen Daten annehmen. Als Basis für Evaluationen, Analysen und Hintergrundinformation wird die ausgeweitete Datengrundlage genutzt werden. Es sollen Fragen beantwortet werden, inwieweit sich die Versorgung zwischen Deutschland und Dänemark unterscheidet und wie man die Versorgung mittels dieser Daten beurteilen kann. Tiefgehende Analysen der registrierten Daten, beispielsweise zum Überleben nach einer Krebsdiagnose, werden auf lange Sicht zur Verbesserung der Behandlungsqualität beitragen.

Darüber hinaus werden auch methodische Aspekte, die die Dokumentation und Registrierung betreffen, bearbeitet. Hier stellt die Zusammenarbeit mit der Danish Cancer Society einen großen Mehrwert für den Aufbau des klinischen Krebsregisters in Schleswig-Holstein dar und ermöglicht dem Institut für Krebsepidemiologie e.V. von der langjährigen Erfahrung der klinischen Krebsregistrierung in Dänemark zu profitieren. In diesem Zusammenhang kann beispielsweise ausgearbeitet werden, welche Daten für die Beschreibung der leitliniengerechten onkologischen Versorgung erfasst werden müssen.

Neben dem Institut für Krebsepidemiologie e.V. und der Danish Cancer Society beteiligen sich weitere Partner an dem Projekt, darunter unter anderem die Klinik für Strahlentherapie am Campus Lübeck (Prof. Dr. Dirk Rades) und am Campus Kiel (Prof. Dr. Jürgen Dunst) sowie das Odense University Hospital.

Insgesamt umfasst das Projektbudget 4,27 Millionen Euro und wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.




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last update: 02/2012