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Historisches

Im Rahmen der Gesetzgebung für das Krebsregister des Landes Schleswig-Holstein wurden die Aufgaben der Registerstelle an das Institut für Krebsepidemiologie e.V. (IKE) vergeben. Hierzu wurde im Dezember 1996 ein gemeinnütziger Verein gegründet, der sich aus Vertretern der beiden Landesuniversitäten, der Landesregierung, der Ärzteverbände, Gesundheitsämter und Kreise und Städte zusammensetzt. Vorstandsvorsitzender ist Herr Dr. M. Hamschmidt, der Leiter des Gesundheitsamtes Lübeck. Der Verein ist der Universität zu Lübeck als “An-Institut” angegliedert. Die wissenschaftliche Leitung wird von Herrn Prof. Dr. med. Alexander Katalinic, wahrgenommen. Die Verbindung mit der Universität Lübeck ist ein wichtiger Schritt hin zu einem wissenschaftlich geführten Krebsregister.

Entsprechend sieht die Satzung des Vereins in §2 folgende Ziele vor:

“(1) Zweck des Vereins ist es, die Aufgaben der Registerstelle nach dem Gesetz zur Ausführung des Krebsregistergesetzes des Landes Schleswig-Holstein (AGKRG) [jetzt Landeskrebsregistergesetz] durchzuführen und Forschung auf dem Gebiet der Krebsepidemiologie zu betreiben. Die beiden Zweckbestimmungen nach Satz 1 bilden innerhalb des Vereins die Bereiche “Registerstelle” und “Forschung”.”

Der Bereich “Registerstelle” behandelt die gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben der Krebsregistrierung und der Gesundheitsberichterstattung.
Der Bereich “Forschung” soll sich hauptsächlich mit der epidemiologischen Krebsforschung beschäftigen. Hier stehen Aspekte der Ätiologie und Prävention von Krebserkrankungen, der Versorgungsepidemiologie und Qualitätssicherung im Vordergrund.
Die Trennung von Registerstelle und Forschung setzt sich auch in der Finanzierung der beiden Aufgaben fort. In §5 (1-2) der Satzung ist vorgesehen, dass die Registerstelle durch das Land Schleswig-Holstein, die Forschung durch Spenden und Drittmittel finanziert wird.

Im Zeitraum von 1997-2000 förderte die Deutsche Krebshilfe im Rahmen eines Forschungsprojekts den Aufbau des Krebsregisters. Ein erstes größeres Forschungsprojekt zur Versorgung von Krebspatienten in Schleswig-Holstein konnte im Jahr 2002 begonnen werden, ebenfalls gefördert durch die Deutsche Krebshilfe. Inzwischen hat sich der Bereich Forschung zu einem festen Bestandteil des Instituts für Krebsepidemiologie etabliert.

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