Forschung

 

Die Daten, die das Krebsregister Schleswig-Holstein erhebt, dienen nicht nur der Qualitätssicherung der onkologischen Versorgung und der Gesundheitsberichterstattung, sondern sollen ausdrücklich auch für Forschungszwecke zur Verfügung stehen.

Das Krebsregister Schleswig-Holstein ist dabei selbst sowohl personell als auch mit den erhobenen Daten an diversen wissenschaftlichen Projekten und Studien beteiligt.

Hier finden Sie, wie Sie als Forscher die Daten nutzen können, wo die Daten bereits bereitgestellt sind, an welchen (ausgewählten) Forschungsprojekten das Krebsregister beteiligt ist und welche Ergebnisse bereits erzielt wurden (ausgewählten Publikation).

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Registerstelle des Krebsregisters

Möglichkeiten der Datennutzung

Datenbereitstellung für Forschung

Ausgewählte Forschungsprojekte an denen das KRSH beteiligt ist

Publikationen des KRSH (2014-2019)

1. Aggregierte Daten

Das Krebsregister stellt auf Anfrage aggregierte Daten zur Nutzung zur Verfügung. Dabei sind die Daten so zusammenzufassen, dass einzelne Personen (sowohl Patienten als auch Ärzte) nicht reidentifizierbar sein dürfen.

  • 16 KRG-SH – Übermittlung klinisch-epidemiologischer Daten

(1) Von der Registerstelle dürfen gespeicherte klinische und epidemiologische Daten zu Zwecken der wissenschaftlichen Forschung sowie epidemiologischer Auswertungen und Auswertungen zur Patientenversorgung übermittelt werden. Die übermittelten Daten dürfen bestimmte natürliche oder juristische Personen nicht erkennen lassen. Die Empfängerin oder der Empfänger der Daten darf nichts unternehmen, um eine natürliche oder juristische Person zu identifizieren.

(2) Die übermittelten Daten dürfen von der empfangenden Stelle nur für den beantragten Zweck verarbeitet werden. Die Daten sind zu löschen, wenn sie für die Durchführung des Vorhabens nicht mehr erforderlich sind, spätestens jedoch, wenn das Vorhaben abgeschlossen ist; die Registerstelle ist über die erfolgte Löschung zu unterrichten.

Zur Beantragung solcher Daten wenden Sie sich bitte mit einer kurzen Beschreibung Ihres Forschungsvorhabens an die Registerstelle des Krebsregisters.

2. Personenbezogene Daten

Für die Durchführung wichtiger und im öffentlichen Interesse liegenden Forschungsvorhaben ist es möglich, personenbezogene Angaben (Name, Anschrift) und klinisch-epidemiologische Angaben wieder zusammenzuführen. Das gilt für Patienten, deren prinzipielles Einverständnis zur Teilnahme an Forschungsvorhaben im Krebsregister vorliegt. Außerdem kann die Vertrauensstelle des Krebsregisters über den meldenden Arzt die Teilnahmebereitschaft zu solchen Forschungsvorhaben einholen. Im Rahmen eines solchen Forschungsvorhabens ist die Befragung von Patienten unter bestimmten Bedingungen erlaubt.

Ein solches Forschungsvorhaben bedarf der Einwilligung einer Ethikkommission und muss bei der Landesregisterbehörde beantragt werden.

Koordinierungsstelle des Krebsregisters SH

 

  • 10 KRG-SH – Datenzusammenführung

(1) Die Landesregisterbehörde kann auf Antrag die Zusammenführung personenbezogener und klinisch-epidemiologischer Daten genehmigen, wenn dies für die Durchführung wichtiger und im öffentlichen Interesse liegender Forschungsvorhaben erforderlich ist. Der Antrag ist zu begründen. Ihm ist eine Stellungnahme einer Ethikkommission beizufügen.

(2) Wird der Antrag nach Absatz 1 genehmigt, ermittelt die Vertrauensstelle Familiennamen, Vornamen und Anschrift der Personen, die die Zustimmung zur Mitwirkung an Forschungsvorhaben oder eine Zustimmung nach § 4 Absatz 4 des Landeskrebsregistergesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. Mai 2006 (GVOBl. Schl.-H. S. 78) erteilt haben und führt diese Daten mit den von der Registerstelle zu übermittelnden klinischen und epidemiologischen Daten vorübergehend zusammen. Die Daten sind der Antragstellerin oder dem Antragsteller in dem erforderlichen Umfang zur Verfügung zu stellen, wenn sie oder er sich verpflichtet, die Verarbeitung der Daten durch das ULD nach § 18 des Landesdatenschutzgesetzes vom 2. Mai 2018 (GVOBl. Schl.-H. S. 163), kontrollieren zu lassen und die hierfür entstehenden Kosten zu tragen. Für die Kontrolltätigkeit gegenüber nichtöffentlichen Stellen kann eine Gebühr in Höhe von 50 bis 10.000 Euro erhoben werden. Das Verwaltungskostengesetz des Landes Schleswig-Holstein vom 17. Januar 1974 (GVOBl. Schl.-H. S. 37) zuletzt geändert durch Artikel 7 des Gesetzes vom 19. Januar 2012 (GVOBl. Schl.-H. S. 89), Zuständigkeiten und Ressortbezeichnungen ersetzt durch Verordnung vom 16. März 2015 (GVOBl. Schl.-H. S. 96), gilt entsprechend.

(3) Liegt keine Zustimmung zur Mitwirkung an Forschungsvorhaben vor, ist die Vertrauensstelle berechtigt, die Patientin oder den Patienten über die Meldenden um Zustimmung zum Forschungsvorhaben zu bitten.

(4) Die Vertrauensstelle hat in der Übermittlung nach Absatz 2

  1. die Empfängerin oder den Empfänger der Daten sowie die für das Vorhaben verantwortliche Person,
  2. das Vorhaben, zu dem die übermittelten personenbezogenen Daten ausschließlich verwendet werden dürfen und
  3. den Tag, bis zu dem die übermittelten Daten aufbewahrt werden dürfen,

zu bestimmen. Beträgt die Frist nach Nummer 3 mehr als zwei Jahre, sind die Patientinnen oder Patienten von der Vertrauensstelle entsprechend zu informieren. Die Übermittlung der Daten an die Empfängerin oder den Empfänger kann auch nachträglich mit Nebenbestimmungen versehen werden.

(5) Die Empfängerin oder der Empfänger der Daten darf die übermittelten Daten nicht an Dritte weiter übermitteln. Sie oder er hat der Landesregisterbehörde jede Veränderung von Umständen unverzüglich anzuzeigen, die für die Entscheidung über den Antrag wesentlich waren. Bei Fortfall der Voraussetzungen für die Übermittlung entscheidet die Landesregisterbehörde, ob die Empfängerin oder der Empfänger die Daten zu löschen oder an die Vertrauensstelle zurückzugeben hat. Die danach sowie die nach Absatz 4 Nummer 3 erforderliche Löschung der gespeicherten Daten ist der Vertrauensstelle anzuzeigen.

3. Kohortenabgleich

Das Krebsregistergesetz sieht vor, dass Forscher eine ihnen bekannte Personengruppe (Kohorte) mit den Daten des Krebsregisters abgleicht. Ziel eines solchen Abgleich könnte es beispielsweise sein, festzustellen ob und welche Personen der Kohorte an Krebs erkrankt sind oder ob und welche Personen eine bestimmte Therapie erhalten haben.

Ein solcher Kohortenabgleich ist bei der Landesregisterbehörde zu beantragen. Ein solches Vorhaben bedarf einer Genehmigung nach §22 Landesdatenschutzgesetz bzw. der Zustimmung einer Ethikkommission.

LINK zur Koordinierungsstelle

  • 12 KRG-SH – Kohortenabgleich

(1) Die Landesregisterbehörde kann auf begründeten Antrag genehmigen, dass für eine bestimmte Personengruppe (Kohorte), für deren Angehörige ihr die Angaben nach § 3 Absatz 1 Nummer 1, 2, 4 und gegebenenfalls 3 benannt werden (Personendaten), bestimmte Fragestellungen im Hinblick auf nach diesem Gesetz meldepflichtigen Erkrankungen durch einen Abgleich mit den Registerdaten geklärt werden (Kohortenstudie). Mit dem Antrag ist eine Unbedenklichkeitsbescheinigung einer Ethikkommission nach § 6 des Heilberufekammergesetzes vom 29. Februar 1996 (GVOBl. Schl.-H. S. 284), zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 18. April 2017 (GVOBl. Schl.-H. S. 273) vorzulegen. Von der antragstellenden Studienstelle ist eine natürliche volljährige Person zu benennen, der die Daten von der Registerstelle zu übermitteln sind (empfangende Stelle) und die für die rechtmäßige Durchführung der Studie datenschutzrechtlich verantwortlich ist. Bei länderübergreifenden Studien ist auch die nach Landesrecht der Antragstellerin oder des Antragstellers zuständige Ethikkommission zur Abgabe einer Unbedenklichkeitsbescheinigung berechtigt.

(2) Die oberste Landesgesundheitsbehörde wird ermächtigt, die Einzelheiten und das Verfahren für den Kohortenabgleich im Benehmen mit dem ULD durch Landesverordnung zu regeln. Das Verfahren muss sicherstellen, dass

  1. im Krebsregister personenidentifizierende Daten von Kohortenmitgliedern nur in der Vertrauensstelle verarbeitet und auch dort nur vorübergehend gespeichert werden und
  2. durch Daten der Registerstelle im Rahmen des Verfahrens der Studienstelle eine Zuordnung der klinisch-epidemiologischen Daten zu Personen nicht ermöglicht wird.

Dies gilt nicht, wenn die Personen dieser Zuordnung zugestimmt haben.

4. Abgleich mit externen Daten aus Massenuntersuchungen

Zur Qualitätssicherung und Evaluation von organisierten Massenuntersuchungen zur Krebsfrüherkennung (Screening) sind Abgleiche mit dem Krebsregister Schleswig-Holstein möglich. Die genauen Verfahren sind in einer Landesverordnung geregelt.

Koordinierungsstelle des Krebsregisters SH

Landesverordnung zur Durchführung eines  Mammographie-Screenings

  • 11 KRG-SH – Abgleich mit externen Daten aus Massenuntersuchungen

(1) Zum Zwecke der Qualitätssicherung und Evaluation von organisierten Massenuntersuchungen zur Krebsfrüherkennung (Screening-Verfahren) darf das Krebsregister SH von den zuständigen Stellen im Screening-Verfahren nach der Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Früherkennung von Krebserkrankungen (Krebsfrüherkennungs-Richtlinie/KFE-RL) in ihrer jeweils gültigen Fassung ( https://www.g-ba.de/downloads/62-492-510/RL_KFU_2010-12-16.pdf ) Daten entgegennehmen und verarbeiten sowie Daten an die zuständigen Stellen im Screening-Verfahren übermitteln. Die zuständigen Stellen im Screening-Verfahren dürfen die Daten an das Krebsregister SH übermitteln.

(2) Entsteht durch den Abgleich von Daten der Teilnehmerinnen oder Teilnehmer an organisierten Krebsfrüherkennungsprogrammen mit den Daten des Krebsregisters ein Verdacht auf Intervallkarzinom, sind Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte verpflichtet, der die Früherkennungsuntersuchung durchführenden Stelle auf Anforderung die diagnostischen Unterlagen zum Zwecke der Qualitätssicherung zur Verfügung zu stellen.

(3) Die oberste Landesgesundheitsbehörde wird ermächtigt, die Einzelheiten und das Verfahren für die Übermittlung und den Abgleich von externen Daten aus organisierten Massenuntersuchungen mit den Daten des Krebsregisters SH im Benehmen mit dem ULD durch Landesverordnung zu regeln.

Datenbereitstellung für Forschung

Das Krebsregister Schleswig-Holstein unterstützt eine Vielzahl internationaler Projekte, indem es die Daten zur Verfügung stellt (und vielfach auch personell an den Studien beteiligt ist).

  • Die EUROCARE (European Cancer Registry-based study on survival and care of cancer patients) ist eine europaweite Studie im 5-Jahres-Rhythmus zum Überleben von Krebspatienten.
  • Auch die CONCORD-Studie widmet sich dem Überleben. Hier handelt es sich um einen weltweiten Vergleich zu globalen Variationen und Trends von bevölkerungsbezogenen Überlebensraten. Ergebnisse: https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(17)33326-3/fulltext
  • Über das European Network of Cancer Registries (ENCR) werden Inzidenzdaten vieler europäischer Krebsregister standardisiert zusammengeführt und analysiert. https://www.encr.eu/https://ecis.jrc.ec.europa.eu/
  • Cancer Incidence in Five Continents beobachtet globale Unterschiede und Trends von Krebsneuerkrankungen weltweit. http://ci5.iarc.fr/Default.aspx
  • Zentrum für Krebsregisterdaten (ZfKD) Sowohl nach dem KRG-SH (LINK) als auch nach dem Bundeskrebsregisterdatengesetz (LINK) ist das Krebsregister Schleswig-Holstein verpflichtet pseudonyme Einzelfalldaten zur Verfügung zu stellen. Das ZfKD beim Robert Koch-Institut bereitet die Daten aller epidemiologischer Krebsregister der Bundesrepublik Deutschland auf, publiziert die Daten in Berichtsform und stellt die zusammengeführten Daten als scientific use file für Forschungsvorhaben zur Verfügung. krebsdaten.de
  • Im interaktiven GEKID-Atlas stellen die epidemiologischen Krebsregister der Bundesrepublik Deutschland die Daten auf Ebene der Bundesländer zur Verfügung. https://atlas.gekid.de/CurrentVersion/atlas.html

Ausgewählte Forschungsprojekte, an denen das Krebsregister Schleswig-Holstein beteiligt ist

Überleben nach Krebs in Deutschland – Ziel dieses Projektes sind differenzierte und methodisch anspruchsvolle Analysen zu Überlebenszeiten nach einer Krebsdiagnose. Im Rahmen eines Kooperationsprojekts zwischen Herrn Prof. Brenner, Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg, und der Gesellschaft Epidemiologischer Krebsregister in Deutschland e.V. (GEKID) wurden deutschlandweit Langzeitüberlebensraten für Erkrankungsgruppen ermittelt und regional ausgewertet.

Seit 2017 gibt es ein Nachfolgeprojekt, das räumliche und sozio-ökonomische Aspekte der Überlebensraten im Fokus hat. Das Krebsregister Schleswig-Holstein ist sowohl personell, als auch mit seinen Daten an diesen Projekten beteiligt. Bisher sind über 30 Publikationen aus diesen Projekten hervorgegangen. Gefördert sind die Projekte von der Deutschen Krebshilfe e.V.

 

CAESAR – Im Rahmen der CAESAR-Studie (Cancer survivorship – a multi-regional population-based study) wird die Lebensqualität bei Langzeitüberlebenden nach Brust-, Kolorektal- und Prostatakrebs untersucht. Federführend ist das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg. Befragt werden u.a. Krebspatienten aus Schleswig-Holstein, deren Krebsdiagnose zwischen 2002 und 2004 erfolgte. Erstmalig wurden die Patienten im Jahr 2002 im Rahmen der OVIS-Studie (Onkologische Versorgung in Schleswig-Holstein) befragt. Eine zweite Befragung fand 2009 in der ersten CAESAR-Studie statt, für 2018 ist eine weitere Befragung der Patienten in der CAESAR II-Studie vorgesehen. Alle Studien wurden von der Deutschen Krebshilfe e.V. gefördert.

https://www.dkfz.de/de/klinepi/Projekte/Caesar-Studie.html

 

InnoCan – Dieses mit Mitteln der EU geförderte Interreg-Projekt (LINK) mit Partnern aus Dänemark und Deutschland befasst sich damit neue und innovative Krebsbehandlungsmethoden zu testen und zur Verfügung zu stellen. Das Krebsregister Schleswig-Holstein analysiert dabei zusammen mit dem dänischen Krebsregister Überlebenszeiten, vergleicht Therapieleitlinien und untersucht wie die Daten und Erfahrungen von Patienten für eine Verbesserung der onkologischen Versorgung genutzt werden können. Das Projekt ging über drei Jahre bis Ende 2018. Ein ähnlich gelagertes vorangegangenes Projekt hat sich dem Vergleich dänischer und deutscher Krebsregisterdaten gewidmet. In einem Nachfolgeprojekt CCC-Changing Cancer Care (01.01.2019 – 31.12.2021), das u.a. die Perspektive der Patienten stärker in den Fokus nehmen soll, forscht auch das Krebsregister Schleswig-Holstein wieder mit.

InnoCan: http://www.innocan.org/de

Interreg: https://www.interreg5a.eu/

 

WASABY – Water and Soil contamination and Awareness on Breast cancer risk in Young women. Dieses EU-geförderte Projekt untersucht einen Zusammenhang zwischen Brustkrebs bei jungen Frauen und kontaminiertem Wasser und Boden. In diesem Projekt stehen räumliche Analysen im Vordergrund.

http://www.wasabysite.it/

Publikationen des KRSH (2014-2019)

Seit 2014 gab es mehr als 120 wissenschaftliche Publikationen, die von den Mitarbeitern des Krebsregisters verfasst wurden oder an denen sie beteiligt waren und für die die Daten des Registers genutzt wurden. Nachfolgend sind einige dieser Publikationen aufgeführt.

 

2019

Hübner J, Lewin P, Pritzkuleit R, Eisemann N, Maier W, Katalinic A. Colorectal cancer screening by colonoscopy and trends in disease-specific mortality: a population-based ecological study of 358 German districts. Int J Colorectal Dis 2019 Jan 10. doi: 10.1007/s00384-018-03226-6.

2018

Brunssen A, Jansen L, Eisemann N, Waldmann A, Weberpals J, Kraywinkel K, et al. Long-term relative survival from melanoma in Germany 1997-2013. Melanoma Res. 2018. Epub 2018/07/19.

Brunssen A, Jansen L, Eisemann N, Waldmann A, Weberpals J, Kraywinkel K, et al. A population-based registry study on relative survival from melanoma in Germany stratified by tumor thickness for each histological subtype. J Am Acad Dermatol. 2018. Epub 2018/09/24.

Deck R, Babaev V, Katalinic A. Gründe fur die Nichtinanspruchnahme einer onkologischen Rehabilitation. Ergebnisse einer schriftlichen Befragung von Patienten aus onkologischen Versorgungszentren. Rehabilitation (Stuttg). 2018. Epub 2018/07/27.

Garbe C, Keim U, Eigentler T, Amaral T, Katalinic A, Holleczek B, et al. Time Trends in Incidence and Mortality of Cutaneous Melanoma in Germany. Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology : JEADV. 2018.

Hoebel J, Kroll LE, Fiebig J, Lampert T, Katalinic A, Barnes B, et al. Socioeconomic Inequalities in Total and Site-Specific Cancer Incidence in Germany: A Population-Based Registry Study. Frontiers in Oncology. 2018;8(402).

Hübner J, Waldmann A, Eisemann N, Noftz M, Geller AC, Weinstock MA, et al. Association between risk factors and detection of cutaneous melanoma in the setting of a population-based skin cancer screening. Eur J Cancer Prev. 2018;27(6):563-9. Epub 2017/07/12.

Hübner J, Eisemann N, Brunßen A, Katalinic A. Hautkrebsscreening in Deutschland: Bilanz nach zehn Jahren. Bundesgesundheitsbl – Gesundheitsforsch – Gesundheitsschutz. 2018. Epub 2018/11/08.

Jansen L, Buttmann-Schweiger N, Listl S, Ressing M, Holleczek B, Katalinic A, et al. Differences in incidence and survival of oral cavity and pharyngeal cancers between Germany and the United States depend on the HPV-association of the cancer site. Oral oncology. 2018;76:8-15. Epub 2018/01/02.

Katalinic A, Pritzkuleit R. III – 2.3.4 Krebsregister. In: Wichmann, Fromme [Hrsg.]. Handbuch der Umweltmedizin. 60. Aktualisierung ed. Landsberg am Lech: ecomed MEDIZIN; 2018.

Katalinic A. The Burden of Cancer in Germany. Dtsch Ärztebl Int. 2018;115(35-36):569-70. Epub 2018/09/22.

Minicozzi P, Van Eycken L, Molinie F, Innos K, Guevara M, Marcos-Gragera R, et al. Comorbidities, age and period of diagnosis influence treatment and outcomes in early breast cancer. Int J Cancer. 2018. Epub 2018/11/10.

Pulte D, Weberpals J, Schroder CC, Emrich K, Holleczek B, Katalinic A, et al. Survival of patients with hepatobiliary tract and duodenal cancer sites in Germany and the United States in the early 21st century. Int J Cancer. 2018. Epub 2018/02/27.

Rudolph CES, Katalinic A. Basisinzidenz HPV-assoziierter invasiver und in situ Karzinome in Deutschland vor Eintreten möglicher Impfeffekte. Gesundheitswesen. 2018. Epub 2018/06/23.

Sacchetto L, Zanetti R, Comber H, Bouchardy C, Brewster DH, Broganelli P, et al. Trends in incidence of thick, thin and in situ melanoma in Europe. Eur J Cancer. 2018;92:108-18. Epub 2018/02/06.

Thong M, Wolschon E, Koch-Gallenkamp L, Waldmann A, Waldeyer-Sauerland M, Pritzkuleit R, et al. “Still a Cancer Patient”—Associations of Cancer Identity With Patient-Reported Outcomes and Health Care Use Among Cancer Survivors. JNCI Cancer Spectrum. 2018;2(2).

Doege D, Thong M, Koch-Gallenkamp L, Bertram H, Eberle A, Holleczek B, et al. The role of psychosocial resources for long-term breast, colorectal, and prostate cancer survivors: prevalence and associations with health-related quality of life. Supportive Care in Cancer. 2018. Epub 2018/06/29.

 

2017

Brunssen A, Waldmann A, Eisemann N, Katalinic A. Impact of skin cancer screening and secondary prevention campaigns on skin cancer incidence and mortality: A systematic review. J Am Acad Dermatol. 2017;76(1):129-39 e10. Epub 2016/10/07.

Chen T, Brenner H, Fallah M, Jansen L, Castro FA, Geiss K, et al. Risk of second primary cancers in women diagnosed with endometrial cancer in German and Swedish cancer registries. Int J Cancer. 2017;141(11):2270-80. Epub 2017/08/18.

Eisemann N, Waldmann A, Holleczek B, Katalinic A. Observed and expected mortality in the German skin cancer screening pilot project SCREEN. J Med Screen. 2017:969141317734003. Epub 2017/11/25.

Hager B, Kraywinkel K, Keck B, Katalinic A, Meyer M, Zeissig SR, et al. Increasing use of radical prostatectomy for locally advanced prostate cancer in the USA and Germany: a comparative population-based study. Prostate Cancer Prostatic Dis. 2017;20(1):61-6.

Hammersen F, Lewin P, Gebauer J, Kreitschmann-Andermahr I, Brabant G, Katalinic A, et al. Sleep quality and health-related quality of life among long-term survivors of (non-) Hodgkin lymphoma in Germany. PLoS One. 2017;12(11):e0187673. Epub 2017/11/07.

Holleczek B, Katalinic A. Toward a comprehensive cancer registration in Germany. Eur J Cancer Prev. 2017. Epub 2017/06/24

Hübner J, Waldmann A, Eisemann N, Noftz M, Geller AC, Weinstock MA, et al. Association between risk factors and detection of cutaneous melanoma in the setting of a population-based skin cancer screening. Eur J Cancer Prev. 2017. Epub 2017/07/12

Hübner J, Waldmann A, Geller AC, Weinstock MA, Eisemann N, Noftz M, et al. Interval cancers after skin cancer screening: incidence, tumour characteristics and risk factors for cutaneous melanoma. Br J Cancer. 2017;116(2):253-9.

Leiter U, Keim U, Eigentler T, Katalinic A, Holleczek B, Martus P, et al. Incidence, Mortality and Trends of Non-Melanoma Skin Cancer in Germany. J Invest Dermatol. 2017;137(9):1860-7. Epub 2017/05/11.

Noftz MR, Hübner J, Katalinic A. Früherkennung bei Brustkrebs. Onkologe. 2017;5.

Pritzkuleit R. Krebsepidemiologie. In: Augustin J, Koller D, [Hrsg.] Geografie der Gesundheit Die räumliche Dimension von Epidemiologie und Versorgung. Bern 2017. S. 170-80.

Pritzkuleit R, Eisemann N, Katalinic A. Die kartografische Darstellung regionaler Unterschiede in der Morbidität. Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz, Epub 2017/10/23.

Pritzkuleit R, Katalinic A, Gieseler F. Krebsregister und Gesundheitswesen. Anfragen bei Verdacht auf Krebshäufungen, Erwartungen und Befürchtungen. Der Onkologe (2017) 23: 264.

Pulte D, Weberpals J, Jansen L, Luttmann S, Holleczek B, Nennecke A, et al. Survival for patients with rare haematologic malignancies: Changes in the early 21st century. Eur J Cancer. 2017;84:81-7.

Weberpals J, Pulte D, Jansen L, Luttmann S, Holleczek B, Nennecke A, et al. Survival of patients with lymphoplasmacytic lymphoma and solitary plasmacytoma in Germany and the United States in the early 21st century. Haematologica. 2017. Epub 2017/03/11.

2016

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2015

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Storm HH, Engholm G, Pritzkuleit R, Kejs AM, Katalinic A, Dunst J, et al. Less pitfalls and variation in population based cancer survival comparisons within the European Union: Lessons from colorectal cancer patients in neighbouring regions in Denmark and Germany – The Fehmarn Belt project. Eur J Cancer. 2015;51(9):1188-98.

2014

Jansen L, Eberle A, Emrich K, Gondos A, Holleczek B, Kajüter H, et al. Socioeconomic deprivation and cancer survival in Germany: an ecological analysis in 200 districts in Germany. Int J Cancer. 2014;134(12):2951-60.

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Radespiel-Tröger M, Batzler WU, Holleczek B, Luttmann S, Pritzkuleit R, Stabenow R, et al. Inzidenzzunahme des papillären Schilddrüsenkarzinoms in Deutschland. Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz. 2014;57(1):84-92.

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